VfL Bad Berleburg 1863 e.V.
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Die Chronik der Abteilung Volleyball (1972 - 1980)

Aller Anfang ist schwer ...

Die Olympischen Sommerspiele 1972 in München brachten dem deutschen Volleyballsport einen enormen Aufschwung. Es verwundert daher nicht, dass auch die Geburtsstunde des Volleyballs in Bad Berleburg in dieses Jahr fällt.

125 Jahre Sport in Bad Berleburg

Inspiriert von den faszinierenden Fernsehbildern aus München wagte der damalige Konrektor der Grundschule "Am Burgfeld", Bernhard Bendfeldt, den Sprung ins kalte Wasser. Er gründete die erste Volleyballmannschaft auf Wittgensteiner Terrain und legte damit den Grundstein für einen stetigen Aufwärtstrend. Seine entscheidende Pionierarbeit bleibt uns unvergessen.

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Anfangs bestand die Gilde der Volleyballer aus einer kleinen, überschaubaren Gruppe, die der Abteilung Turnen zugeordnet war. Die Startbedingungen in Bad Berleburg waren nahezu ideal: Eine große Halle, ausreichend Bälle, Netze und was sonst noch dazu gehörte. Erste Spielerfahrungen sammelten die VfL-Volleyballer in den Gaurundenspielen des Siegerland-Turngaus. Es war schon recht abenteuerlich, unter welchen Bedingungen in den siebziger Jahren die Punktrunden abliefen: Man bückte sich unwillkürlich, wenn man die engen und niedrigen Hallen, auch "Dackelgaragen" genannt, betrat.

Die VfL-Volleyballer - Aufstieg in die Bezirksliga (1983)

Der 1. Schiedsrichter musste sich nicht selten als alpiner Kletterkünstler erweisen, da die Fensterbank der einzige Platz war, wo er das Spielgeschehen "ordnungsgemäß" leiten konnte, während der 2. Schiedsrichter sich im Geräteraum verbarrikadieren musste und kaum Sichtkontakt zu seinem "Chef" hatte. Es war alles noch nicht so perfektioniert und reglementiert wie heutzutage, doch allen Beteiligten hat die Volleyball-"Steinzeit" jede Menge Spaß bereitet ...

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Gerd Gerhard, das Motivationstalent ...

Nach dem tragischen Tod von Bernhard Bendfeldt im Jahre 1977 hielt zwischenzeitlich Fritz Backofen das Zepter bei den Volleyballern in der Hand.

Anschließend leitete Ulla Belz die Übungsgruppe, ehe Gerd Gerhard die Regie übernahm. In der Zwischenzeit war an der Hauptschule der Beschluss gefasst worden, die Sportart Volleyball mit Priorität zu unterrichten. Dem fügte sich der "Vollblut"-Fußballer Willi Dickel zunächst etwas unwillig, stieß dann jedoch zur Männermannschaft, um die nötigen Grundlagen zu erwerben.


Ein regelrechter Volleyball-"Boom" setzte dann 1978 ein, das Verdienst von Gerd Gerhard, der es verstand, mit viel Engagement den Nachwuchs zu motivieren. Der Grundstein für den steilen Aufwärtstrend war damit gelegt worden, die Erfolgsstory begann.

Unter der Leitung des Volleyball-"Gurus" Gerd Gerhard nahmen ab der Saison 1978/79 erstmals eine Damen-, eine Herren- sowie zahlreiche Jugendmannschaften am offiziellen Spielbetrieb des Westdeutschen Volleyballverbandes (WVV) teil.

Um die junge, aufstrebende Sportart in Bad Berleburg noch populärer zu machen, nutzte Gerd Gerhard seine "connections": Gemeinsam mit Bruder Hans-Jürgen, der seinerzeit bei dem einstigen deutschen Renommierclub VBC Paderborn aktiv war, wurde ein Volleyball-Demonstrationsspiel gegen den damaligen Deutschen Meister und Pokalsieger, USC Gießen, arrangiert - das erste Volleyball-"Highlight" in der Berleburger Stöppelhalle; weit mehr als 300 Zuschauer wurden in den Bann der magischen, weißen Lederkugel gezogen.

Auf die VfL-Volleyballer wirkten sich die dargebotenen Kabinettstückchen der wahren "Cracks" äußerst positiv aus: Das Leistungsniveau konnte zwar nicht erreicht werden, dafür gelang jedoch der erste Aufstieg ...


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